Asyl für Vodka Aline

Da dieses Cocktailrezept gerade zurecht als Theoriefindung auf Wikipedia gelöscht wird, möchte ich ihm hier Asyl gewähren, mal sehen, ob ich das lizenzkonform schaffe.

Vodka Aline ist die Bezeichnung eines alkoholhaltigen Cocktails, der aus ca. 10 Teilen Johannisbeersaft, 4 Teilen Wodka (evtl. mit einem Spritzer Zitronensaft) und einer Prise Szechuanpfeffer besteht und auf Eis serviert wird.

Der Drink wurde ursprünglich aufgrund seiner Hauptbestandteile Johannisbeersaft und Wodka in vielen Bars und Clubs „JoVo Schorle“ genannt, mittlerweile haben sich allerdings die griffigeren Bezeichnungen „Vodka Aline“ und „Vodka-A“ ( in Anlehnung an “’Vodka Orange“‘ bzw. “'Vodka-O“‘) durchgesetzt.
„Aline“ ist hierbei ein Kunstname und setzt sich aus den Anfangsbuchstaben der englischen Worte „Absolutly Legendary, Insane, New and Extraordinary“ zusammen,was soviel bedeutet wie „absolut legendär, krank, neu und extraordinär“.

Dieser Artikel steht unter der GFDL, einziger Autor war am 8. Februar 2009 um 10:23 die IP 91.54.223.105

Neue Idee für Kochsendungen

Dieser Cartoon von Hauck & Bauer auf SPAM hat mich auf eine grandiose Idee gebracht. Wie wäre eine Sendung im Fernsehen, die erst nach dem Kochen und Essen beginnt. Also ich lade irgend welche interessanten Menschen ein, wir kochen, essen und trinken ganz entspannt und ohne Kameras und geplauert und gefilmt wird erst beim Abwasch. Ich weiß auch schon wen ich in meine erste Sendung einladen würde: Harald Lesch.

Filme über Essen und Kochen

Meine andere große Leidenschaft neben dem Kochen, und ich vermute dass ich mich hier wiederhole, ist das Kino. Es gibt ja doch einige Filme über das Kochen und Essen. Das große Fressen von Marco Ferreri war vermutlich einer der Lieblingsfilme meines Lateinlehrers, trotzdem hab ich ihn erst ein über Jahrzehnt nachdem mir zigmal davon vorgeschwärmt wurde gesehen. Der Film hat durch das was in den letzten 30 Jahren im Kino gezeigt wurde sicherlich einiges seiner Schockwirkung eingebüßt, aber das Konzept ist immer noch drastisch. Die Gerichte könnten alle aus einem 70er-Jahre-Kochbuch stammen, mit viel Glibber, Sau in Aspik und Lebensmittelfarbe. Ganz anderes kommt Ang Lees Eat Drink Man Woman daher, hier wird auf höchstem Niveau chinesisch gekocht. Langsam und in schönen Bildern erzählt er die Geschichte eines alternden Meisterkochs und seiner drei Töchter. Ich bin jedes Mal von der Eröffnungssequenz begeistert, und todtraurig, wenn dann die ganzen leckeren Sachen ungegessen weggepackt werden. Ebenfalls herzerweichend ist Ratatouille, einer der besten modernen Animationsfilme der letzten Zeit, nur getoppt von den ersten 40 Stummfilm-Minuten von Wall E. Heute hab ich mir die DVD zu Tampopo von Jūzō Itami gekauft, angeblich der beste Essfilm aller Zeiten. Zumindest die Tagline auf der Hülle ist ziemlich vielversprechend: Essen und Sex ist im Grunde dasselbe….

Nachtrag: Ich hab das Nudelsuppenrezept gefunden. Das wär ein hübsches DVD-Extra gewesen.