Kichererbsensalat – der Start in die Grillsaison

KichererbsensalatBei Grillfesten steht man oft vor dem Problem was man mitbringen soll. Nudelsalat bringt jeder mit und Tomatenbutter können andere besser. Mein neuer Joker ist Kichererbsensalat: schnell, einfach und mal was Anderes.

  • 1 Dose Kichererbsen
  • 1 großer Bund glatte Petersilie
  • Zitronensaft
  • gutes Olivenöl
  • Salz, Pfeffer, Zucker
  • Knoblauch (optional)

Die Kichererbsen abgießen und in die Salatschüssel oder das Tupperdöschen geben. Richtig viel Petersilie darüber geben (das geht nicht ins so ins Geld wenn man in türkischen Supermarkt des Vertrauens einen riesigen Bund gekauft hat). Nur die Blätter nehmen. Aus Öl, Zitrone und eventuell Knoblauch ein Dressing rühren. Mit Salz, Pfeffer und einem Hauch Zucker abschmecken. Wer mag kann das ganze noch mit Ras el-Hanout etwas exotischer trimmen. Auf dem Weg zum Grillen ziehen lassen. Einziger Nachteil dieser schmackhaften Beilage: Billiges Plastikbesteck zieht gegen die Kichererbsen den Kürzeren. Aber das ist doch mal ein Anlass sich ein schönes Picknickset zuzulegen.

 

Burger-Variationen diesmal: Mit Roquefort und Birne

Manchmal muss es einfach Fleisch sein. Eine gute Möglichkeit für Fleisch fast pur sind [[Hamburger|Burger]]. Aber immer nur mit Zwiebel, Gürkchen und Käse ist langweilig. Ich hab gestern mal eine neue Variante ausprobiert: mit Roquefort und Birne. Birne ist ja eine meiner Wiederentdeckungen, Jahre lang (seit alle Birnbäume in unserem Garten eingegangen sind) keine, jetzt bei jeder Gelegenheit.

Zutaten für zwei Burger:

  • 250 g Rinderhackfleisch
  • 2 große Burger-Brötchen
  • 80 g [[Roquefort (Käse)|Roquefort]]
  • 1 Birne

Das Fleisch (wenn man es sich nicht roh essen traut braucht man es gar nicht verwenden) mit Salz und Pfeffer würzen, zwei Burger formen und in der Pfanne mit etwas Fett brutzlen. Währenddessen die Brötchen halbieren und im Toaster heiß machen. Den Patty aufs Brötchen, Roquefort darüber krümeln und mit dünnen Birnenscheiben belegen. Fertig.

Food safety hazards lurk in the kitchens of young adults.

In diesem Fall ist es die Gefahr des Überfressens. Besonderes wenn man mal ganz ungewohnt breite Eiernudeln, statt italienischer [[Bavette]] nimmt.

Bolognese

  • 500 g Rinderhack
  • 150 g Bauchspeck
  • 400 g Dosentomaten
  • 100 g getrocknete Tomaten
  • 100 g Tomatenmark
  • 2 Zehen Knoblauch
  • 1/4 Rotwein
  • 1 EL Olivenöl

Die trockenen Tomaten eine Weile in kaltem Wasser einweichen. Währenddessen den Bauchspeck würfeln und anbraten bis er schön knusprig ist. Jetzt Hackfleisch dazu und gut drurchbraten. Mit Wein etwas ablöschen und die in kurze Streifen geschnittenen Trockentomaten dazu. Kurz weiter braten, dann mit Tomaten, Tomatenmark und Wein endgültig ablöschen und den Trockentomaten zuliebe noch mindestens 5 Minuten köcheln lassen. Den Knoblauch drüber quetschen. Zum Schluss mit Salz, Zucker und Pfeffer abschmecken. Dabei besonders mit dem Salz sparsam sein, denn die getrockneten Tomaten geben im Lauf der Zeit noch einiges ab.

Bilder folgen.

Die Mutter aller Taboulé

Unter Teilverlust meines Lieblingsmörsers habe ich mein bisher bestes [[Taboulé]] zubereitet.

  • 150 g [[Couscous]]
  • 1 Bund Petersilie
  • 4 richtig gute Tomaten
  • 1/2 Bund Frühlingszwiebeln (jetzt wo Sommer ist werden die natürlich als Lauchzwiebeln verkauft)
  • 1 Handvoll schwarze Oliven ohne Stein
  • 1 Handvoll grüne Oliven ohne Stein
  • 200 g würziger Ziegengauda
  • 1 Knoblauchzehe
  • Saft eine Zitrone
  • reichlich mildes Olivenöl
  • 1 TL Gemüse Brühe

Den Couscus mit der Gemüsebrühe bestreuen und knapp mit kochendem Wasser bedecken, ziehen lassen und mit der Gabel auflockern. Den Knoblauch mit dem Zitronensaft im Mörser verreiben. Alle anderen Zutaten kleinscheiden und untermischen. (Bilder folgen)

Das System auf den Kopf stellen

Nein, auch wenn der Titel es vermuten lässt, es gibt nicht schon wieder was politisches. Heute geht es um das System [[Panna cotta]], meinem Lieblingsnachtisch und das sogar in zwei Varianten. Panna cotta an sich ist einfach: viel Sahne, etwas Zucker, Vanille, Orangenschale, [[Crème fraîche]] und Amaretto aufkochen, Geliermittel dazu, ab in den Kühlschrank und fertig. Heraus kommt eine mehr oder minder feste Masse, die man mit einer flüssigen Sauce verziert und gut ist. Ich habe mir vorgenommen die ganze Geschichte auf den Kopf zustellen. Die Panna Cotta fluffig weich, die Sauce fest. Das Geheimnis ist ein Sahnebereiter, auch Syphon genannt; damit kann man so ziemlich alles was flüssig ist in einen Schaum verwandeln. [[Ferran Adrià]] hat es vorgemacht, und da es zu viele nachmachen auch schon wieder sein lassen.

Heute habe ich zwei Varianten Panna cotta aus dem Sahnebreiter ausprobiert:

mit Kochen:

  • 250 g Sahne
  • 150 g Saure Sahne
  • 100 ml Milch
  • 60 g Puderzucker
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 1 Päckchen Vanilleextrakt
  • 1 Päckchen geriebene Orangenschale
  • 1 EL Amaretto
  • 2 Blatt Gelatine

das Ganze aufkochen, die eingeweichte Gelatine dazu und ab in den Syphon. Eine Nacht in den Kühlschrank. Das Produkt ist eine Panna cotta mit einer schaumigen aber nicht zu festen Konsistenz.

5-Minuten-Variante, ohne Kochen:

  • 500 g Sahne
  • 250 g  Schamand
  • 80 g Puderzucker
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 1 Päckchen Vanilleextrakt
  • 1 Päckchen geriebene Orangenschale
  • 1 EL Amaretto

Das Ganze mit dem Handrührgerät verrühren und ab in den Syphon. Diesmal entspricht die Konsistenz Sprühsahne.

Beide Varianten wurden auf Erdbeergele gesprüht.

  • 500 g Erdbeeren
  • 50 g Zucker
  • 200 ml Wasser
  • 1 Beutel Agartine

Die Erdbeeren putzen und pürieren. Das Wasser aufkochen, den Zucker und die  Agartine darin auflösen und zu den pürierten Erdberen geben, entweder auf 7 bis 8 Gläser verteilen oder eine flache Schüssel geben und im Kühlschrank gelieren lassen. Bei Variante im Glas einfach den Panna-cotta-Schaum ins Glas sprühen. Das Gele aus der Schüssel in Würfel schneiden und mit dem Schaum dekorieren.

PS: Wer trotzdem unbedingt Politik braucht, der höre sich diesen Beitrag des DLF an.

panna-cottaCreative Commons License
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Well Done

Well Done, klingt ja eigentlich wie ein Lob. Für mich dürfen Steaks aber schon ein bisschen blutiger sein, es muss ja nicht kalt sein, aber dunkel rosa ist schon fein. Heute hab ich mich im Supermarkt in Minuten-Steaks vom Rind verkuckt und hab spontan beschlossen ein Rezept von Antivegan.de nachzukochen. Meine Steaks waren lecker aber durch.
Hier eine kurze Manöverkritik: Minuten-Steaks heißen Minuten-Steaks, weil sie nach einer Minute durch sind. Leider sind sie nach einer Minute Außen aber noch recht bleich. Wer das Rezept genau liest, wird feststellen, das er nicht das Fleisch direkt in die Pfanne haut, sondern erst das Fett auslässt. Um zu verstehen warum das so einen großen Unterschied macht sollte man wissen, das die [[Maillard-Reaktion]] durch ihre Produkte katalysiert wird. Also erst ein kleines Stück Fleisch in der Pfanne schwarz werden lassen, und dann erst die Steaks in die Pfanne; oder wie echte Profis: eine Pfanne nur für Steaks, und die nicht zu gründlich und nur mit Wasser spülen.
Der nächste Fehler: Wenn man das Fleisch zehn Minuten im Ofen ruhen lassen will sollte man nicht auf 250 °C stellen in der Hoffnung, das er dann schnell die 50 °C hat, es waren dann eher 150 °C oder mehr, auf jeden Fall weit jenseits der Spezifikation für Chemikerfinger.
Geschmeckt haben die Steaks trotzdem, Bilder gibt’s erst wenn ich eine bessere Kamera hab als die Krücke in meinem Handy. Ich schwanke noch immer zwischen der Lumix LX3 und der Canon G10. Wer beratend eingreifen will melde sich in den Kommentaren.

Da haben wir den Salat

Schrecklich. Bei Google bin ich bei der Suche nach Kochblog auf die zweite Seite abgerutscht. Das darf nicht sein. Per Trial and Error habe ich rausbekommen woran es liegt: ich schreibe einfach zu selten. Leider bin ich kein so ein Alpha-Blogger wie Fefe, aber ich hab mir ganz fest vorgenommen jedes neue leckere selbstgekochte Rezept zu bloggen.

Heute also Salat mit Putenbruststreifen an Balsamico-Feigen-Sauce

  • 1 Putenschnitzel
  • 2 El Olivenöl
  • 1 Romanasalatherz
  • 5 getrocknete Feigen
  • 3 El Balsamico Essig
  • 3 El Gemüsebrühe
  • Chillipulver (Ich glaube ich werde es nie schaffen die Reste von der ICMP 2 aufzubrauchen)

Das Öl in einer Pfanne erhitzen und darin das Schnitzel von beiden Seiten durchbraten. Wenn das Schnitzel fertig ist mit Chillipulver würzen,  und bald mit Balsamico und Brühe ablöschen. Das Schnitzel rausnehemen, in Streifen scheiden und über den in der Zwischenzeit auf magische Weise geputzen Salat geben. Die kleingeschittenen Feigen und eventuell angefallenen Fleischsaft zurück in die Pfanne, noch mal kurz aufkochen lassen ung schließlich über den Salat geben.