Eingangrad

Wer mich kennt weis, dass ich neben dem Kochen auch noch andere Leidenschaften habe. Eine davon sind Fahrräder. Den Entstehungsprozess meines ersten Eingangrades dürften einige mitbekommen haben. In Tübingen fristet es leider wegen der den Bergen nicht angepassten Übersetzung und meiner nicht der Übersetzung angepassten Kondition ein Schattendasein als Kleiderständer.

Heute bin ich Eingangrädern in ihrer natürlichen Umgebung begegnet. Stellt euch einfach eine absolut ebene Straße vor, einen Kreis mit 1 Kliometer Umfang und das ganze noch überdacht. Hier am ESRF verkürzen Eingangräder den Weg zum Mittagessen oder von Beamline zu Beamline. Ausgestattet mit einer 1:1,6-Übersetzung kann man in gemächlichen Tempo (Vorschrift!) die Gänge um den Speicherring entlang radeln – ohne Schutzbleche, denn raus dürfen sie nicht – dafür aber mit einem Korb am Lenker und zwei guten Felgenbremsen.

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