Abgespeist …

… ist der Name einer interessanten Webseite, die von Foodwatch betrieben wird. Dort wird mit tollen Flash-Animationen erklärt wo der Verbraucher übers Ohr gehauen und angeschwindelt wird. Wenn zum Beispiel im Pesto nach Italienischem Originalrezept Cashewnüsse größtenteils oder ganz die sehr viel teureren Pinienkerne ersetzen und das Olivenöl nur in homöopathischen Dosen zugegeben wird, nur um damit werben zu können.

Update: Es darf für den Windbeutel des Jahres 2010 abgestimmt werden.

Essbare Sitzbezüge

Den Stoff aus dem Sitzbezüge normalerweise gemacht sind beschreibt der lustige Chemieprofessor in diesem Clip auf YouTube, als so giftig, dass Stoffreste als Sondermüll entsorgt werden müssen. Seine Inovation sind nun Stoffe, die man als Ballaststoff ins Müsli schnipseln könnte. Will niemand, aber als Ersatz für Torf taugen sie alle mal. Sein Konzept nennt er Cradle-to-Cradle und ist bei aller berechtigter Kritik doch sehr interessant. Er schlägt auch vor anstatt Gütern wie Fenster zu verkaufen, die Dienstleistung blickdurchlässiger baulicher Kälteschutz zu vermieten.

Eingangrad

Wer mich kennt weis, dass ich neben dem Kochen auch noch andere Leidenschaften habe. Eine davon sind Fahrräder. Den Entstehungsprozess meines ersten Eingangrades dürften einige mitbekommen haben. In Tübingen fristet es leider wegen der den Bergen nicht angepassten Übersetzung und meiner nicht der Übersetzung angepassten Kondition ein Schattendasein als Kleiderständer.

Heute bin ich Eingangrädern in ihrer natürlichen Umgebung begegnet. Stellt euch einfach eine absolut ebene Straße vor, einen Kreis mit 1 Kliometer Umfang und das ganze noch überdacht. Hier am ESRF verkürzen Eingangräder den Weg zum Mittagessen oder von Beamline zu Beamline. Ausgestattet mit einer 1:1,6-Übersetzung kann man in gemächlichen Tempo (Vorschrift!) die Gänge um den Speicherring entlang radeln – ohne Schutzbleche, denn raus dürfen sie nicht – dafür aber mit einem Korb am Lenker und zwei guten Felgenbremsen.