Manchmal muss es einfach Fleisch sein. Eine gute Möglichkeit für Fleisch fast pur sind Burger. Aber immer nur mit Zwiebel, Gürkchen und Käse ist langweilig. Ich hab gestern mal eine neue Variante ausprobiert: mit Roquefort und Birne. Birne ist ja eine meiner Wiederentdeckungen, Jahre lang (seit alle Birnbäume in unserem Garten eingegangen sind) keine, jetzt bei jeder Gelegenheit.

Zutaten für zwei Burger:

  • 250 g Rinderhackfleisch
  • 2 große Burger-Brötchen
  • 80 g Roquefort
  • 1 Birne

Das Fleisch (wenn man es sich nicht roh essen traut braucht man es gar nicht verwenden) mit Salz und Pfeffer würzen, zwei Burger formen und in der Pfanne mit etwas Fett brutzlen. Währenddessen die Brötchen halbieren und im Toaster heiß machen. Den Patty aufs Brötchen, Roquefort darüber krümeln und mit dünnen Birnenscheiben belegen. Fertig.

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In diesem Fall ist es die Gefahr des Überfressens. Besonderes wenn man mal ganz ungewohnt breite Eiernudeln, statt italienischer Bavette nimmt.

Bolognese

  • 500 g Rinderhack
  • 150 g Bauchspeck
  • 400 g Dosentomaten
  • 100 g getrocknete Tomaten
  • 100 g Tomatenmark
  • 2 Zehen Knoblauch
  • 1/4 Rotwein
  • 1 EL Olivenöl

Die trockenen Tomaten eine Weile in kaltem Wasser einweichen. Währenddessen den Bauchspeck würfeln und anbraten bis er schön knusprig ist. Jetzt Hackfleisch dazu und gut drurchbraten. Mit Wein etwas ablöschen und die in kurze Streifen geschnittenen Trockentomaten dazu. Kurz weiter braten, dann mit Tomaten, Tomatenmark und Wein endgültig ablöschen und den Trockentomaten zuliebe noch mindestens 5 Minuten köcheln lassen. Den Knoblauch drüber quetschen. Zum Schluss mit Salz, Zucker und Pfeffer abschmecken. Dabei besonders mit dem Salz sparsam sein, denn die getrockneten Tomaten geben im Lauf der Zeit noch einiges ab.

Bilder folgen.

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Dank der  Nibblersuppe bin ich auf die Top-Twenty der Gemüse gestoßen. “flensburg-online” hat die Zahlen der CMA in eine nette Grafik gepackt. Leider sind die Balkenhöhen keine Maßangaben sondern eher sowas wie ein Siegerpodest. Der Sieger ist wie zu erwarten die Tomate, aber Broccoli, der vermeintliche Horror aller Kinder schaft es immerhin noch auf Platz 11. Die CMA ist übrigens sowas wie die GEZ nur für Bauern. Interessanterweise hat das Bundesverfassungsgericht deren Zwangsabo-Geschäftsmodell für unzulässig erklärt.

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Unter Teilverlust meines Lieblingsmörsers habe ich mein bisher bestes Taboulé zubereitet.

  • 150 g Couscous
  • 1 Bund Petersilie
  • 4 richtig gute Tomaten
  • 1/2 Bund Frühlingszwiebeln (jetzt wo Sommer ist werden die natürlich als Lauchzwiebeln verkauft)
  • 1 Handvoll schwarze Oliven ohne Stein
  • 1 Handvoll grüne Oliven ohne Stein
  • 200 g würziger Ziegengauda
  • 1 Knoblauchzehe
  • Saft eine Zitrone
  • reichlich mildes Olivenöl
  • 1 TL Gemüse Brühe

Den Couscus mit der Gemüsebrühe bestreuen und knapp mit kochendem Wasser bedecken, ziehen lassen und mit der Gabel auflockern. Den Knoblauch mit dem Zitronensaft im Mörser verreiben. Alle anderen Zutaten kleinscheiden und untermischen. (Bilder folgen)

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Wenn ich mal wirklich zu viel Zeit habe würde ich gerne das lernen:

<a href="http://youtube.com/watch?v=VzHtPyqUll0">http://youtube.com/watch?v=VzHtPyqUll0</a>

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Wenn ich deutlich mehr Zeit und künstlerisches Talent hätte, würde ich ja erheblich mehr Thementorten backen. Was schief gehen kann, wenn Profis und ambitionierte Laien Thementorten kreieren zeigt das wundervolle Blog: Cakewrecks.

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Nein, auch wenn der Titel es vermuten lässt, es gibt nicht schon wieder was politisches. Heute geht es um das System Panna cotta, meinem Lieblingsnachtisch und das sogar in zwei Varianten. Panna cotta an sich ist einfach: viel Sahne, etwas Zucker, Vanille, Orangenschale, Crème fraîche und Amaretto aufkochen, Geliermittel dazu, ab in den Kühlschrank und fertig. Heraus kommt eine mehr oder minder feste Masse, die man mit einer flüssigen Sauce verziert und gut ist. Ich habe mir vorgenommen die ganze Geschichte auf den Kopf zustellen. Die Panna Cotta fluffig weich, die Sauce fest. Das Geheimnis ist ein Sahnebereiter, auch Syphon genannt; damit kann man so ziemlich alles was flüssig ist in einen Schaum verwandeln. Ferran Adrià hat es vorgemacht, und da es zu viele nachmachen auch schon wieder sein lassen.

Heute habe ich zwei Varianten Panna cotta aus dem Sahnebreiter ausprobiert:

mit Kochen:

  • 250 g Sahne
  • 150 g Saure Sahne
  • 100 ml Milch
  • 60 g Puderzucker
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 1 Päckchen Vanilleextrakt
  • 1 Päckchen geriebene Orangenschale
  • 1 EL Amaretto
  • 2 Blatt Gelatine

das Ganze aufkochen, die eingeweichte Gelatine dazu und ab in den Syphon. Eine Nacht in den Kühlschrank. Das Produkt ist eine Panna cotta mit einer schaumigen aber nicht zu festen Konsistenz.

5-Minuten-Variante, ohne Kochen:

  • 500 g Sahne
  • 250 g  Schamand
  • 80 g Puderzucker
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 1 Päckchen Vanilleextrakt
  • 1 Päckchen geriebene Orangenschale
  • 1 EL Amaretto

Das Ganze mit dem Handrührgerät verrühren und ab in den Syphon. Diesmal entspricht die Konsistenz Sprühsahne.

Beide Varianten wurden auf Erdbeergele gesprüht.

  • 500 g Erdbeeren
  • 50 g Zucker
  • 200 ml Wasser
  • 1 Beutel Agartine

Die Erdbeeren putzen und pürieren. Das Wasser aufkochen, den Zucker und die  Agartine darin auflösen und zu den pürierten Erdberen geben, entweder auf 7 bis 8 Gläser verteilen oder eine flache Schüssel geben und im Kühlschrank gelieren lassen. Bei Variante im Glas einfach den Panna-cotta-Schaum ins Glas sprühen. Das Gele aus der Schüssel in Würfel schneiden und mit dem Schaum dekorieren.

PS: Wer trotzdem unbedingt Politik braucht, der höre sich diesen Beitrag des DLF an.

panna-cottaCreative Commons License
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Ich schau Rach, der Restauranttester ja ganz gerne, weil die Kneipen, die Christian Rach heimsucht wie aus dem echten Leben sind. Im Spiegelinterview erzählt er wie er zum Sternekoch wurde.

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Wenn man, wie ich vor ein paar Tagen zum ersten Mal, das Wort Analog-Käse hört, weckt es vermutlich zuerst Assoziationen an die gute alte Analogzeit mit Tonbandgeräten und Vinylschallplatten. Foodwatch möchte mit einer Kampagne nun diesen Irrtum aufklären und dafür sorgen, dass niemandem eine Mischung aus Eiweißresten und Pflanzenöl als Käse verkauft wird. Angeblich verwenden Imbissbuden und Tiefkühlpizzahersteller diese moderne Version von Soylent Green (nur im Film, nicht aber in der Romanvorlage aus Menschenfleisch) undeklariert als Ersatz für echten Käse.

Gefunden hier auf Telepolis, passend dazu gibt es bei Titanic die klassischen “Deutsche Wurst, alles andere ist Käse”-Poster.

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Ich hab mir endlich eine Kamera gekauft. Ab jetzt gibt es ordentliche Bilder zu den Artikeln. Ich werde die Bilder unter der Creative Commons cc-by-sa-Lizenz veröffentlichen. Zum Auftakt gibt es heute die Zutaten für Couscous mit Minze und ein Bild des fertigen Menüs mit Kalbstafelspitz und Mozzarella-Lasagne. Die Rezepte gibts diesmal nicht, weil sie nicht auf meinem Mist gewachsen sind, sondern aus dem Repertoire der Mobilen Koch Kunst von Gabriele Hussenether stammen.

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