Maronencremesuppe

Das ist des Rezept für Maronensuppe,  an das ich mich immer in etwa halte, ohne genaue Mengenangaben.

  • Maronen
  • Lauch
  • Karotten
  • Puderzucker
  • Gemüsebrühe
  • Sahne (lactosefrei)
  • Desertwein, weiß

Die Maronen einschneiden (wo und wie scheiden sich die Geister) und im Backofen rösten. Auf meiner persönlichen Top 10 der unnützen Küchengeräte findet sich ein Maronenröster, mit dem man auch Crêpes zubereiten kann. Die noch heißen Maronen  lassen sich  (unter Schmerzen) schälen. Lauch und Karotten kleinscheiden. Die Maronen in einem Topf mit Öl anbraten bis sie leicht braun werden, dann mit wenig Puderzucker bestäuben und noch etwas weiter rösten. Anschließend die Karotten und den Lauch dazu geben,  wenn auch die angröstet sind mit Gemüsebrühe ablöschen. Alles weich kochen und pürieren. Mit Sahne, dem Wein und Gewürzen abschmecken.

Die Suppe ist sehr gehaltvoll, daher reichen 150 mL pro Portion.

Burger-Variationen diesmal: Mit Roquefort und Birne

Manchmal muss es einfach Fleisch sein. Eine gute Möglichkeit für Fleisch fast pur sind Burger. Aber immer nur mit Zwiebel, Gürkchen und Käse ist langweilig. Ich hab gestern mal eine neue Variante ausprobiert: mit Roquefort und Birne. Birne ist ja eine meiner Wiederentdeckungen, Jahre lang (seit alle Birnbäume in unserem Garten eingegangen sind) keine, jetzt bei jeder Gelegenheit.

Zutaten für zwei Burger:

  • 250 g Rinderhackfleisch
  • 2 große Burger-Brötchen
  • 80 g Roquefort
  • 1 Birne

Das Fleisch (wenn man es sich nicht roh essen traut braucht man es gar nicht verwenden) mit Salz und Pfeffer würzen, zwei Burger formen und in der Pfanne mit etwas Fett brutzlen. Währenddessen die Brötchen halbieren und im Toaster heiß machen. Den Patty aufs Brötchen, Roquefort darüber krümeln und mit dünnen Birnenscheiben belegen. Fertig.

Food safety hazards lurk in the kitchens of young adults.

In diesem Fall ist es die Gefahr des Überfressens. Besonderes wenn man mal ganz ungewohnt breite Eiernudeln, statt italienischer Bavette nimmt.

Bolognese

  • 500 g Rinderhack
  • 150 g Bauchspeck
  • 400 g Dosentomaten
  • 100 g getrocknete Tomaten
  • 100 g Tomatenmark
  • 2 Zehen Knoblauch
  • 1/4 Rotwein
  • 1 EL Olivenöl

Die trockenen Tomaten eine Weile in kaltem Wasser einweichen. Währenddessen den Bauchspeck würfeln und anbraten bis er schön knusprig ist. Jetzt Hackfleisch dazu und gut drurchbraten. Mit Wein etwas ablöschen und die in kurze Streifen geschnittenen Trockentomaten dazu. Kurz weiter braten, dann mit Tomaten, Tomatenmark und Wein endgültig ablöschen und den Trockentomaten zuliebe noch mindestens 5 Minuten köcheln lassen. Den Knoblauch drüber quetschen. Zum Schluss mit Salz, Zucker und Pfeffer abschmecken. Dabei besonders mit dem Salz sparsam sein, denn die getrockneten Tomaten geben im Lauf der Zeit noch einiges ab.

Bilder folgen.

Die Mutter aller Taboulé

Unter Teilverlust meines Lieblingsmörsers habe ich mein bisher bestes Taboulé zubereitet.

  • 150 g Couscous
  • 1 Bund Petersilie
  • 4 richtig gute Tomaten
  • 1/2 Bund Frühlingszwiebeln (jetzt wo Sommer ist werden die natürlich als Lauchzwiebeln verkauft)
  • 1 Handvoll schwarze Oliven ohne Stein
  • 1 Handvoll grüne Oliven ohne Stein
  • 200 g würziger Ziegengauda
  • 1 Knoblauchzehe
  • Saft eine Zitrone
  • reichlich mildes Olivenöl
  • 1 TL Gemüse Brühe

Den Couscus mit der Gemüsebrühe bestreuen und knapp mit kochendem Wasser bedecken, ziehen lassen und mit der Gabel auflockern. Den Knoblauch mit dem Zitronensaft im Mörser verreiben. Alle anderen Zutaten kleinscheiden und untermischen. (Bilder folgen)

Das System auf den Kopf stellen

Nein, auch wenn der Titel es vermuten lässt, es gibt nicht schon wieder was politisches. Heute geht es um das System Panna cotta, meinem Lieblingsnachtisch und das sogar in zwei Varianten. Panna cotta an sich ist einfach: viel Sahne, etwas Zucker, Vanille, Orangenschale, Crème fraîche und Amaretto aufkochen, Geliermittel dazu, ab in den Kühlschrank und fertig. Heraus kommt eine mehr oder minder feste Masse, die man mit einer flüssigen Sauce verziert und gut ist. Ich habe mir vorgenommen die ganze Geschichte auf den Kopf zustellen. Die Panna Cotta fluffig weich, die Sauce fest. Das Geheimnis ist ein Sahnebereiter, auch Syphon genannt; damit kann man so ziemlich alles was flüssig ist in einen Schaum verwandeln. Ferran Adrià hat es vorgemacht, und da es zu viele nachmachen auch schon wieder sein lassen.

Heute habe ich zwei Varianten Panna cotta aus dem Sahnebreiter ausprobiert:

mit Kochen:

  • 250 g Sahne
  • 150 g Saure Sahne
  • 100 ml Milch
  • 60 g Puderzucker
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 1 Päckchen Vanilleextrakt
  • 1 Päckchen geriebene Orangenschale
  • 1 EL Amaretto
  • 2 Blatt Gelatine

das Ganze aufkochen, die eingeweichte Gelatine dazu und ab in den Syphon. Eine Nacht in den Kühlschrank. Das Produkt ist eine Panna cotta mit einer schaumigen aber nicht zu festen Konsistenz.

5-Minuten-Variante, ohne Kochen:

  • 500 g Sahne
  • 250 g  Schamand
  • 80 g Puderzucker
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 1 Päckchen Vanilleextrakt
  • 1 Päckchen geriebene Orangenschale
  • 1 EL Amaretto

Das Ganze mit dem Handrührgerät verrühren und ab in den Syphon. Diesmal entspricht die Konsistenz Sprühsahne.

Beide Varianten wurden auf Erdbeergele gesprüht.

  • 500 g Erdbeeren
  • 50 g Zucker
  • 200 ml Wasser
  • 1 Beutel Agartine

Die Erdbeeren putzen und pürieren. Das Wasser aufkochen, den Zucker und die  Agartine darin auflösen und zu den pürierten Erdberen geben, entweder auf 7 bis 8 Gläser verteilen oder eine flache Schüssel geben und im Kühlschrank gelieren lassen. Bei Variante im Glas einfach den Panna-cotta-Schaum ins Glas sprühen. Das Gele aus der Schüssel in Würfel schneiden und mit dem Schaum dekorieren.

PS: Wer trotzdem unbedingt Politik braucht, der höre sich diesen Beitrag des DLF an.

panna-cottaCreative Commons License
Dieser Bilder dieses Artikels sind unter einer Creative Commons-Lizenz lizenziert.