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Wenn ich mal wirklich zu viel Zeit habe würde ich gerne das lernen:

<a href="http://youtube.com/watch?v=VzHtPyqUll0">http://youtube.com/watch?v=VzHtPyqUll0</a>

Wenn ich deutlich mehr Zeit und künstlerisches Talent hätte, würde ich ja erheblich mehr Thementorten backen. Was schief gehen kann, wenn Profis und ambitionierte Laien Thementorten kreieren zeigt das wundervolle Blog: Cakewrecks.

Ich schau Rach, der Restauranttester ja ganz gerne, weil die Kneipen, die Christian Rach heimsucht aus dem echten Leben gegriffen sind. Im Spiegelinterview erzählt er wie er zum Sternekoch wurde.

Wenn man, wie ich vor ein paar Tagen zum ersten Mal, das Wort Analog-Käse hört, weckt es vermutlich zuerst Assoziationen an die gute alte Analogzeit mit Tonbandgeräten und Vinylschallplatten. Foodwatch möchte mit einer Kampagne nun diesen Irrtum aufklären und dafür sorgen, dass niemandem eine Mischung aus Eiweißresten und Pflanzenöl als Käse verkauft wird. Angeblich verwenden Imbissbuden und Tiefkühlpizzahersteller diese moderne Version von Soylent Green (nur im Film, nicht aber in der Romanvorlage, aus Menschenfleisch) undeklariert als Ersatz für echten Käse.

Gefunden hier auf Telepolis, passend dazu gibt es bei Titanic die klassischen “Deutsche Wurst, alles andere ist Käse”-Poster.

Tim Mälzer kommt zurück ins Fernsehen, und da er von den Privaten zur ARD wechselt wirbt er im SPIEGEL-Interview mit so markigen Worten: “Wir brauchen keine Kochshows mehr”. Ich halte Kochshows für die angenehmere Alternative zu Talkshows, befriedigen sie doch die gleichen Bedürfnisse nach Trash-Fernsehen.

Bentobox mit Zubehör Ich hab mir heute die Reste von Tampopos Nudelsuppe mit auf Arbeit genommen. Beim Packen der Zutaten in eine schlichte Pausenbrotbox hab ich Lust bekommen mal echte Bentoboxen zu füllen. Im Kochblog von FoodFreak gibt es eine beeindruckende Sammlung. Beim Googlen ist mir aber die große Korrelation zwischen den Wörtern Göttergatte und Bentobox aufgefallen. Es kostet halt doch viel Zeit so ein Ding zu packen. Mal sehn ob ich es trotzdem schaff.

Ich wollte mich eigentlich auf hohem Niveau über die Unsitte auslassen Brot mit Aufklebern zu versehen, aber zu meiner freudigen Überraschung konnte ich bei einer kurzen Internetrecherche feststellen, dass das schon jemand für mich getan hat. Volker Strübings Schnippselfriedhof ist zwar kein Kochblog, trotzdem gibt es dort den absolut treffenden Artikel zum Thema.

Die wundervollen Flash-Animationen mit Kloß und Spinne sind übrigens auch von ihm. Bitte mehr davon.

Well Done, klingt ja eigentlich wie ein Lob. Für mich dürfen Steaks aber schon ein bisschen blutiger sein, es muss ja nicht kalt sein, aber dunkel rosa ist schon fein. Heute hab ich mich im Supermarkt in Minuten-Steaks vom Rind verkuckt und hab spontan beschlossen ein Rezept von Antivegan.de nachzukochen. Meine Steaks waren lecker aber durch.
Hier eine kurze Manöverkritik: Minuten-Steaks heißen Minuten-Steaks, weil sie nach einer Minute durch sind. Leider sind sie nach einer Minute Außen aber noch recht bleich. Wer das Rezept genau liest, wird feststellen, das er nicht das Fleisch direkt in die Pfanne haut, sondern erst das Fett auslässt. Um zu verstehen warum das so einen großen Unterschied macht sollte man wissen, das die Maillard-Reaktion durch ihre Produkte katalysiert wird. Also erst ein kleines Stück Fleisch in der Pfanne schwarz werden lassen, und dann erst die Steaks in die Pfanne; oder wie echte Profis: eine Pfanne nur für Steaks, und die nicht zu gründlich und nur mit Wasser spülen.
Der nächste Fehler: Wenn man das Fleisch zehn Minuten im Ofen ruhen lassen will sollte man nicht auf 250 °C stellen in der Hoffnung, das er dann schnell die 50 °C hat, es waren dann eher 150 °C oder mehr, auf jeden Fall weit jenseits der Spezifikation für Chemikerfinger.
Geschmeckt haben die Steaks trotzdem, Bilder gibt’s erst wenn ich eine bessere Kamera hab als die Krücke in meinem Handy. Ich schwanke noch immer zwischen der Lumix LX3 und der Canon G10. Wer beratend eingreifen will melde sich in den Kommentaren.

Schrecklich. Bei Google bin ich bei der Suche nach Kochblog auf die zweite Seite abgerutscht. Das darf nicht sein. Per Trial and Error habe ich rausbekommen woran es liegt: ich schreibe einfach zu selten. Leider bin ich kein so ein Alpha-Blogger wie Fefe, aber ich hab mir ganz fest vorgenommen jedes neue leckere selbstgekochte Rezept zu bloggen.

Heute also Salat mit Putenbruststreifen an Balsamico-Feigen-Sauce

  • 1 Putenschnitzel
  • 2 El Olivenöl
  • 1 Romanasalatherz
  • 5 getrocknete Feigen
  • 3 El Balsamico Essig
  • 3 El Gemüsebrühe
  • Chillipulver (Ich glaube ich werde es nie schaffen die Reste von der ICMP 2 aufzubrauchen)

Das Öl in einer Pfanne erhitzen und darin das Schnitzel von beiden Seiten durchbraten. Wenn das Schnitzel fertig ist mit Chillipulver würzen,  und bald mit Balsamico und Brühe ablöschen. Das Schnitzel rausnehemen, in Streifen scheiden und über den in der Zwischenzeit auf magische Weise geputzen Salat geben. Die kleingeschittenen Feigen und eventuell angefallenen Fleischsaft zurück in die Pfanne, noch mal kurz aufkochen lassen ung schließlich über den Salat geben.

Ich hab keine Ahnung wie ich auf diese Seite gestoßen bin: Im Blog der NY-Times gibt es einen Blog-Eintrag von Tara Parker zu den am gröbsten vernachlässigten Lebensmittel.

Für die die zu faul sind selbst nach zu schlagen hier die übersetzte Liste:

  1. Rote Beete
  2. Kraut/Kohl (roh)
  3. Mangold
  4. Zimt
  5. Granatapfelsaft
  6. Trockenpflaumen
  7. Kürbiskerne
  8. Sardinen
  9. Kurkuma
  10. Gefrorene Blaubeeren
  11. Kürbis (aus der Dose)

Platz Eins dürfte für niemanden eine echte Überraschung sein, der schon mal einen guten Rote-Beete-Salat gegessen hat, und sich dann wundert warum man in gutbürgerlichen Lokalen mit den komischen geriffelten Scheiben aus dem 10-L-Eimer gequält wird. Ich hab noch ein Päckchen vorgekochter Roter Beete im Kühlschrank und muss unbedingt nach dem Rezept fragen.

Als Exot sticht der Granatapfelsaft heraus, der einzige Punkt auf der Liste den ich noch nicht probiert habe. Ich muss zugeben, dass ich das Konzept Granatapfel nicht verstanden habe, aber ich kann mir vorstellen, dass er eine faszinierende Alternative zu Crannberrysaft bei der Zubereitung eines Cosmopolitan darstellen könnte.

Der Rest der Liste dürfte jedem bekannt vorkommen, der schon mal eine Low-Carb, Glücks oder ähnliches probiert hat.

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