Exotisch


Unter Teilverlust meines Lieblingsmörsers habe ich mein bisher bestes Taboulé zubereitet.

  • 150 g Couscous
  • 1 Bund Petersilie
  • 4 richtig gute Tomaten
  • 1/2 Bund Frühlingszwiebeln (jetzt wo Sommer ist werden die natürlich als Lauchzwiebeln verkauft)
  • 1 Handvoll schwarze Oliven ohne Stein
  • 1 Handvoll grüne Oliven ohne Stein
  • 200 g würziger Ziegengauda
  • 1 Knoblauchzehe
  • Saft eine Zitrone
  • reichlich mildes Olivenöl
  • 1 TL Gemüse Brühe

Den Couscus mit der Gemüsebrühe bestreuen und knapp mit kochendem Wasser bedecken, ziehen lassen und mit der Gabel auflockern. Den Knoblauch mit dem Zitronensaft im Mörser verreiben. Alle anderen Zutaten kleinscheiden und untermischen. (Bilder folgen)

Wenn ich mal wirklich zu viel Zeit habe würde ich gerne das lernen:

<a href="http://youtube.com/watch?v=VzHtPyqUll0">http://youtube.com/watch?v=VzHtPyqUll0</a>

Bentobox mit Zubehör Ich hab mir heute die Reste von Tampopos Nudelsuppe mit auf Arbeit genommen. Beim Packen der Zutaten in eine schlichte Pausenbrotbox hab ich Lust bekommen mal echte Bentoboxen zu füllen. Im Kochblog von FoodFreak gibt es eine beeindruckende Sammlung. Beim Googlen ist mir aber die große Korrelation zwischen den Wörtern Göttergatte und Bentobox aufgefallen. Es kostet halt doch viel Zeit so ein Ding zu packen. Mal sehn ob ich es trotzdem schaff.

Ich hab keine Ahnung wie ich auf diese Seite gestoßen bin: Im Blog der NY-Times gibt es einen Blog-Eintrag von Tara Parker zu den am gröbsten vernachlässigten Lebensmittel.

Für die die zu faul sind selbst nach zu schlagen hier die übersetzte Liste:

  1. Rote Beete
  2. Kraut/Kohl (roh)
  3. Mangold
  4. Zimt
  5. Granatapfelsaft
  6. Trockenpflaumen
  7. Kürbiskerne
  8. Sardinen
  9. Kurkuma
  10. Gefrorene Blaubeeren
  11. Kürbis (aus der Dose)

Platz Eins dürfte für niemanden eine echte Überraschung sein, der schon mal einen guten Rote-Beete-Salat gegessen hat, und sich dann wundert warum man in gutbürgerlichen Lokalen mit den komischen geriffelten Scheiben aus dem 10-L-Eimer gequält wird. Ich hab noch ein Päckchen vorgekochter Roter Beete im Kühlschrank und muss unbedingt nach dem Rezept fragen.

Als Exot sticht der Granatapfelsaft heraus, der einzige Punkt auf der Liste den ich noch nicht probiert habe. Ich muss zugeben, dass ich das Konzept Granatapfel nicht verstanden habe, aber ich kann mir vorstellen, dass er eine faszinierende Alternative zu Crannberrysaft bei der Zubereitung eines Cosmopolitan darstellen könnte.

Der Rest der Liste dürfte jedem bekannt vorkommen, der schon mal eine Low-Carb, Glücks oder ähnliches probiert hat.

oder warum Musik auf Skihütten schrecklich sein muss.

Der Österreicher an und für sich ist ja Spezialist in der Kunst der Zubereitung von Mehlspeisen. Während eines Skiurlaubs bei unseren südlichen Nachbarn hatte ich die Gelegenheit Kärntner Kasnudeln und Kärntner Kässpätzle ausgiebig zu testen. Im Gegensatz zu den schwäbischen Kässpätzle weist die Kärntner Variante einen erheblich höheren Knoblauchgehalt auf, dafür wird konsequent auf Speck verzichtet. Ebenfalls vegetarisch und lecker hat sich die Kasnudel erwiesen. Dabei handelt es sich um eine großzügig dimensionierte (drei reichen um ein gestandenes Mannsbild wie mich satt zu kriegen) Teigtaschen mit Topfen(also Quark)-Kräuter Füllung, die entweder gebraten oder nur gekocht auf den Tisch kommen. Leider wurden diese lukullischen Genüsse auf fast allen Skihütten von einer musikalischen Untermalung begleitet, die sich nur durch ihre Freiwilligkeit von seelischer Folter unterschiedet. Perfiderweise handelte es sich dabei ausschließlich um Ohrwürmer wie “Sie leibt den DJ” oder “Ein Stern, der deinen Namen trägt”, die nur durch den intensiven Genuss von FM4, dem Besten, was Europa an Jugendradio zu bieten hat, verdrängt werden können.