Kichererbsensalat – der Start in die Grillsaison

KichererbsensalatBei Grillfesten steht man oft vor dem Problem was man mitbringen soll. Nudelsalat bringt jeder mit und Tomatenbutter können andere besser. Mein neuer Joker ist Kichererbsensalat: schnell, einfach und mal was Anderes.

  • 1 Dose Kichererbsen
  • 1 großer Bund glatte Petersilie
  • Zitronensaft
  • gutes Olivenöl
  • Salz, Pfeffer, Zucker
  • Knoblauch (optional)

Die Kichererbsen abgießen und in die Salatschüssel oder das Tupperdöschen geben. Richtig viel Petersilie darüber geben (das geht nicht ins so ins Geld wenn man in türkischen Supermarkt des Vertrauens einen riesigen Bund gekauft hat). Nur die Blätter nehmen. Aus Öl, Zitrone und eventuell Knoblauch ein Dressing rühren. Mit Salz, Pfeffer und einem Hauch Zucker abschmecken. Wer mag kann das ganze noch mit Ras el-Hanout etwas exotischer trimmen. Auf dem Weg zum Grillen ziehen lassen. Einziger Nachteil dieser schmackhaften Beilage: Billiges Plastikbesteck zieht gegen die Kichererbsen den Kürzeren. Aber das ist doch mal ein Anlass sich ein schönes Picknickset zuzulegen.

 

Die Mutter aller Taboulé

Unter Teilverlust meines Lieblingsmörsers habe ich mein bisher bestes Taboulé zubereitet.

  • 150 g Couscous
  • 1 Bund Petersilie
  • 4 richtig gute Tomaten
  • 1/2 Bund Frühlingszwiebeln (jetzt wo Sommer ist werden die natürlich als Lauchzwiebeln verkauft)
  • 1 Handvoll schwarze Oliven ohne Stein
  • 1 Handvoll grüne Oliven ohne Stein
  • 200 g würziger Ziegengauda
  • 1 Knoblauchzehe
  • Saft eine Zitrone
  • reichlich mildes Olivenöl
  • 1 TL Gemüse Brühe

Den Couscus mit der Gemüsebrühe bestreuen und knapp mit kochendem Wasser bedecken, ziehen lassen und mit der Gabel auflockern. Den Knoblauch mit dem Zitronensaft im Mörser verreiben. Alle anderen Zutaten kleinscheiden und untermischen. (Bilder folgen)

Tu felix Austria …

oder warum Musik auf Skihütten schrecklich sein muss.

Der Österreicher an und für sich ist ja Spezialist in der Kunst der Zubereitung von Mehlspeisen. Während eines Skiurlaubs bei unseren südlichen Nachbarn hatte ich die Gelegenheit Kärntner Kasnudeln und Kärntner Kässpätzle ausgiebig zu testen. Im Gegensatz zu den schwäbischen Kässpätzle weist die Kärntner Variante einen erheblich höheren Knoblauchgehalt auf, dafür wird konsequent auf Speck verzichtet. Ebenfalls vegetarisch und lecker hat sich die Kasnudel erwiesen. Dabei handelt es sich um eine großzügig dimensionierte (drei reichen um ein gestandenes Mannsbild wie mich satt zu kriegen) Teigtaschen mit Topfen(also Quark)-Kräuter Füllung, die entweder gebraten oder nur gekocht auf den Tisch kommen. Leider wurden diese lukullischen Genüsse auf fast allen Skihütten von einer musikalischen Untermalung begleitet, die sich nur durch ihre Freiwilligkeit von seelischer Folter unterschiedet. Perfiderweise handelte es sich dabei ausschließlich um Ohrwürmer wie „Sie leibt den DJ“ oder „Ein Stern, der deinen Namen trägt“, die nur durch den intensiven Genuss von FM4, dem Besten, was Europa an Jugendradio zu bieten hat, verdrängt werden können.

Statt Paprika zu füllen kann man es auch in Teig einpacken

Die Füllung stammt ursprünglich von diesem Rezept: Gefüllte Paprika vegetarisch, wer aber keine Paprika mag, der kann sie genauso gut in Blätterteig hüllen.

Zutaten

  • Blätterteig aus der Tiefkühltruhe
  • 125 g rote Linsen
  • 1 TL Instantgemüsebrühe
  • 1 Zwiebel
  • 1 Karotte
  • 1-2 Eier
  • 150 g geriebener oder gewürfelter Käse
  • 100 g Cremè Fraiche
  • 1 EL Tomatenmark
  • 1 TL Chillipaste

Zubereitung

  1. Linsen in Gemüsebrühe etwa 15 Minuten kochen.
  2. Zwiebeln und Karotten würfeln.
  3. Das Gemüse mit Cremè Fraiche, Tomatenmark, Chillipaste, Käse und den gekochten Linsen vermischen.
  4. Ei unterühren, mit Pfeffer abschmecken und in Blätterteig wickeln.
  5. 30 Minuten bein 180 °C in den Ofen.
  6. Mit Kräuterquark servieren.

Die wirklich letzte Kürbiscremesuppe (für dieses Jahr)

KürbiscremesuppeIch hab mir ja bereits im November vorgenommen, die Kürbissuppensaison zu beenden. Aber wer mich kennt, weiß, wie ich es mit Vorsätzen halte. Diese Variante meiner Hokkaidokürbiscremesuppe ist durch ihre Süße eigentlich nur in der Weihnachtszeit zu ertragen. Als Dessertwein habe ich einen phantastischen Muscat de Rivesaltes in die Finger bekommen.

  • 1 Hokkaidokürbis
  • 300 g Topinambur
  • 2 Zwiebeln
  • 2 Esslöffel Olivenöl
  • 1 kleines Stück Ingwer
  • 800 mL Gemüsebrühe
  • 1 Prise Lebkuchengewürz
  • 1 Prise Curry
  • 1 Prise Cayennepfeffer
  • Pfeffer
  • 1 Becher Sahne
  • 100 mL Dessertwein
  1. Kürbis entkernen und würfeln, Zwiebeln schneiden, Ingwer und Topinambur schälen und würfeln
  2. Alles in Öl anbraten und mit der Gemüsebrühe angießen
  3. 25 Minuten köcheln lassen
  4. Sahne und Dessertwein dazugeben und pürieren
  5. exotisch-weihnachtlich abschmecken