Essbare Sitzbezüge

Den Stoff aus dem Sitzbezüge normalerweise gemacht sind beschreibt der lustige Chemieprofessor in diesem Clip auf YouTube, als so giftig, dass Stoffreste als Sondermüll entsorgt werden müssen. Seine Inovation sind nun Stoffe, die man als Ballaststoff ins Müsli schnipseln könnte. Will niemand, aber als Ersatz für Torf taugen sie alle mal. Sein Konzept nennt er Cradle-to-Cradle und ist bei aller berechtigter Kritik doch sehr interessant. Er schlägt auch vor anstatt Gütern wie Fenster zu verkaufen, die Dienstleistung blickdurchlässiger baulicher Kälteschutz zu vermieten.

Digital-Käse

Wenn man, wie ich vor ein paar Tagen zum ersten Mal, das Wort Analog-Käse hört, weckt es vermutlich zuerst Assoziationen an die gute alte Analogzeit mit Tonbandgeräten und Vinylschallplatten. Foodwatch möchte mit einer Kampagne nun diesen Irrtum aufklären und dafür sorgen, dass niemandem eine Mischung aus Eiweißresten und Pflanzenöl als Käse verkauft wird. Angeblich verwenden Imbissbuden und Tiefkühlpizzahersteller diese moderne Version von Soylent Green (nur im Film, nicht aber in der Romanvorlage, aus Menschenfleisch) undeklariert als Ersatz für echten Käse.

Gefunden hier auf Telepolis, passend dazu gibt es bei Titanic die klassischen „Deutsche Wurst, alles andere ist Käse“-Poster.

Warum?

Heute hat Askimet den 16000sten Spambeitrag abgefangen. Ich frag mich zwar immer noch wie die meine tolle Captcha-Abfrage zu umgehen. Noch mehr wundert mich was der ganze Aufwand soll? Leider habe ich gerade alle gelöscht, sonst würde ich hier noch eine kurze Kostprobe geben, was da so rein kommt, aber die Top drei Kategorien sind:

  1. lange Listen von Bezeichnungen weiblicher Körperteile
  2. Pharmazeutika, die Einträge klingen wie Lernzettel eines sehr fleißigen, wenn auch einseitig interessierten Pharmaziestudenten
  3. Texte auf Russisch

Manches liest sich wie dadaistische Gedichte. Ich überlege mir immer noch, ob man mal auf einem Poetry Slam ein Best-Of vortragen könnte. Aber ich fürchte mit der Idee komm ich 5 Jahre zu spät.

Nachtrag: Die versprochene Kostprobe:

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Links hab ich entfernt.

Das schlechte Gewissen hat ein Ende

Was hab ich mich gequält. Jedes mal wenn mir Jörg Kachelmann im Fernsehen erzählt hat, dass wenn ich Actimel esse werden alle meine Probleme gelöst. Ich konnte an keinem Kühlregal vorbeigehen, ohne von meinem schlechten Gewissen zerfressen zu werden weil ich das Superjogurt schon wieder im Regal hab stehen lassen. Das ist jetzt alles vorbei. Foodwatch hat jetzt das von Bakterien befallene Milchprodukt zum Windbeutel des Jahres gekürt.