Och ja.

Damit ich nicht jede Woche eine neue Nachricht über Lebensmittelimitate bloggen muss, hat sich SPON entschieden einen Sammelartikel mit Fotostrecke zu veröffentlichen. Die Großen Überraschungen bleiben aus, aber ich finde es schon fies wenn man Anstelle einer echten Surimi-Garnele […] unter Umständen gepresstes Fischeiweiß in Garnelenform erhält.

Nachtrag. Der Spiegel hat inzwischen den Fehler entdeckt, und korrigiert.

Die Mutter aller Taboulé

Unter Teilverlust meines Lieblingsmörsers habe ich mein bisher bestes Taboulé zubereitet.

  • 150 g Couscous
  • 1 Bund Petersilie
  • 4 richtig gute Tomaten
  • 1/2 Bund Frühlingszwiebeln (jetzt wo Sommer ist werden die natürlich als Lauchzwiebeln verkauft)
  • 1 Handvoll schwarze Oliven ohne Stein
  • 1 Handvoll grüne Oliven ohne Stein
  • 200 g würziger Ziegengauda
  • 1 Knoblauchzehe
  • Saft eine Zitrone
  • reichlich mildes Olivenöl
  • 1 TL Gemüse Brühe

Den Couscus mit der Gemüsebrühe bestreuen und knapp mit kochendem Wasser bedecken, ziehen lassen und mit der Gabel auflockern. Den Knoblauch mit dem Zitronensaft im Mörser verreiben. Alle anderen Zutaten kleinscheiden und untermischen. (Bilder folgen)

Essbare Sitzbezüge

Den Stoff aus dem Sitzbezüge normalerweise gemacht sind beschreibt der lustige Chemieprofessor in diesem Clip auf YouTube, als so giftig, dass Stoffreste als Sondermüll entsorgt werden müssen. Seine Inovation sind nun Stoffe, die man als Ballaststoff ins Müsli schnipseln könnte. Will niemand, aber als Ersatz für Torf taugen sie alle mal. Sein Konzept nennt er Cradle-to-Cradle und ist bei aller berechtigter Kritik doch sehr interessant. Er schlägt auch vor anstatt Gütern wie Fenster zu verkaufen, die Dienstleistung blickdurchlässiger baulicher Kälteschutz zu vermieten.